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03 Januar 2007

Onlinepetition gegen das OlympSchG

Bei Martina Kausch habe ich vorhin den Hinweis entdeckt. Jochen Gottwald hat eine Öffentliche Petition für die Abschaffung des Olympiaschutzgesetzes eingereicht. Zum Hintergrund der Geschichte:

Das Saftblog wurde vom Deutschen Olympischen Sportbund e.V. (DOSB) wegen zwei Beiträgen abgemahnt. Ich meine der DOSB nutzt seine rechtliche Sonderstellung aus, um seine zahlenden Lizenznehmer mit allen Mitteln zu schützen. Aus dieser Sicht sicherlich ein heeres Ansinnen, dennoch frage ich mich was der einzelne Sportler von solch einem Vorgehen hat. Es ging um eine Meinungsäußerung zu den olympischen Spielen. Die Firma Walther nutzt das Blog zur Kundenkommunikation und damit zu kommerziellen Zwecken. Ist dies Grund genug Meinungsäußerungen außerhalb des Geschäftsfeldes einen kommerziellen Hintergedanken zu unterstellen, weil die ol*mpischen Ringe abgebildet sind?

Nun laut dem Olympiaschutzgesetz ist die Abbildung geschützt. Das Gesetz spiegelt in weiten Teilen des Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb wieder. Es geht also rein um handfeste wirtschaftliche Interessen auf Seiten der Sportfunktionäre. Als sportlich Aktiver kann ich diese Sicht der Dinge nicht gutheissen. Der Sport wird von denen in den Hintergrund, die sich eigentlich um dessen Schutz und Darstellung in der Öffentlichkeit bemühen sollten.

Zwischenzeitlich hat man über einen Beitrag im Marketing-Blog und diversen Kommentaren eine Stellungnahme veröffentlicht. Einsicht sieht anders aus. Dieses Verhalten muss Konsequenzen haben. Das an internationalen Abkommen vorbei gemogelte Gesetz muss fallen.

Tags: Gedanken, Abmahnung, Sport, Wirtschaft

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